In den Wäldern des
Naturparks wurden durch eine naturnahe Bewirtschaftung die
Natürlichkeit und die Vielfalt der Landschaft bewahrt. Das
herrliche Waldinnere mit alten Eichen, Buchen und das Erlebnis und
die Erfahrung von duftendem Waldboden regen die Phantasie an und
bieten eine reiche und spannende Erlebnispalette im waldreichsten
Gebiet Schleswig-Holsteins.
Die letzte Eiszeit vor
12.000 Jahren hinterließ eine wellige und flachkuppige
Landschaft. Die unterschiedlichen Böden schufen die dafür
typischen Wälder. Neben stattlichen Buchenwäldern mit
Teppichen aus Anemonen und Leberblümchen bestechen die
naturnahen Mischwälder mit einer artenreichen Flora und Fauna.
Die lichten Kiefernwälder
im Süden bieten den Pilzsuchern im Herbst mit Maronen und
Butterpilzen einen reich gedeckten Tisch.
Käfer und Pilze
besiedeln absterbende Bäume, Spechte zeigen ihre Baukunst und
sorgen für Wohnraum, auch für die Nachmieter wie
Fledermäuse und Siebenschläfer. Totholz wird bewusst als
Lebensraum belassen.
Wo es feucht wird findet man den Erlenbruch als einen besonderen Lebensraum. Frösche, Kröten, Libellen und so manche Pflanzenrarität findet hier ihr im Wandel der Jahreszeit.
Nicht nur der Seeadler und die Kraniche bevorzugen die großen Waldgebiete, auch Reh-, Rot- und Damwild sind hier neben den Wildschweinen heimisch. Der Naturliebhaber findet ein gut ausgebautes und beschildertes Wegenetz für seine Streifzüge vor.

